Café Blind­date: Eine Reise in die Welt der Dunkelheit

Mitte Januar durften wir das Café Blind­date besu­chen und Einblick in eine Welt erhalten, die uns bisher fremd war. Deshalb waren wir sehr gespannt. Ziel dieses Ausflugs war es, Menschen mit Sehbe­hin­de­rungen besser zu verstehen und Bewusst­sein für ihre Heraus­for­de­rungen zu entwi­ckeln. Rele­vant ist das für uns, da auch Menschen mit Sehbe­hin­de­rung unsere Zahn­arzt­praxen besu­chen und wir jeden best­mög­lich behan­deln wollen.

Sehen mit anderen Augen

Gleich zu Beginn durften wir uns an vielen verschie­denen Stationen austesten. Mithilfe von spezi­ellen Brillen, die diverse Krank­heiten wie Maku­la­de­ge­ne­ra­tion, diabe­ti­sche Reti­no­pa­thie und Retin­itis darstellen, konnten wir einen realis­ti­schen Eindruck erhalten, wie sich solche Krank­heiten auf das Sehver­mögen auswirken.

Wir haben gesehen, welche Farben und Kontraste von stark sehbe­ein­träch­tigten Menschen am besten wahr­ge­nommen werden und wie Räume idea­ler­weise gestaltet werden sollten, um möglichst barrie­re­frei zu sein. Anschlie­ßend durften wir blind mit einem Lang­stock laufen.

Ein beson­deres Gespräch im Dunkeln

Der Höhe­punkt unseres Besuchs war das direkte Gespräch mit Betrof­fenen. In einem Raum ohne jegli­ches Licht mussten wir uns auf unsere anderen Sinne und uns auf unsere Gesprächs­partner verlassen.

Die Gespräche mit unseren Gast­ge­bern waren tief­ge­hend und bewe­gend. Sie erzählten uns von ihren Erfah­rungen, den Heraus­for­de­rungen ihres Alltags und wie sie diese mit bewun­derns­wertem Mut und Krea­ti­vität meis­tern. Ihre Offen­heit und Geduld gaben uns die Möglich­keit, alle Fragen zu stellen, die uns auf der Seele lagen.

Abschlie­ßend lässt sich sagen, dass dieser Ausflug auf jeden Fall eine span­nende neue Erfah­rung für uns alle war. Ein herz­li­ches Danke­schön an das Team der Café Blind Date!


Ansprech­part­nerin
Klasse 10 ZF2
B. Seiler, OStRin
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